Grundstein

des Johann Gottlieb Fichte-Hauses

Den Studenten in Tübingen errichtet im Jahre 1961-62 der Gemeinnützige Verein zur Förderung studentischen Lebens dieses Haus.
Den Geist des Hauses erlebt, wer die Stufen versteht:

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde.
Pflicht, du erhabener, großer Name, der du nichts Beliebtes, was Einschmeichelung bei sich führt, in dir fassest, sondern Unterwerfung verlangst.
Immanuel Kant

Handle so, daß du die Maxime deines Willens als ewiges Gesetz für dich denken könntest. - Sei nie im Widerspruch mit dir selbst.
Die Glückseligkeit, die der sinnliche Mensch sucht, ist von der Seligkeit durch die Kluft der Unterwerfung unter ein heiliges Gesetz abgetrennt. - Die in einer Sinnenwelt lebende Person wird nur Mittel für den Zweck, das zu tun, was er – der geistige Mensch - selbst will und über alles liebt, den in ihm sich offenbarenden Willen Gottes.
Johann Gottlieb Fichte

Nur wenn ich meiner Liebe zum Objekt folge, dann bin ich es selbst, der handelt. - Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnis des fremden Wollens ist die Maxime des freien Menschen.
Freiheit, du freundlicher, menschlicher Name, der du alles sittlich Beliebte, was mein Menschentum am meisten würdigt, in dir fassest.
Rudolf Steiner


Diesen Grundstein legen im September 1961

die Erbauer:

Rudolf Kreuzer

Diether Lauenstein

Emil Kühn

Gerhard Kienle

Anselm Basold

Gerhard Mattke

der Architekt:

Gundolf Bockemühl

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